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Jahrbuch der Europäischen Integration 2025

+++ Veröffentlichung +++

Das Jahr 2025 hat die aktuellen, tiefgreifenden Transformationsprozesse der Europäischen Union in vielerlei Hinsicht beschleunigt. Zu den anhaltenden Krisen - allen voran dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine - sind seit der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus neue, grundlegende Herausforderungen hinzugekommen. Sie rücken die Veränderungen der internationalen Ordnung stärker in den Fokus europäischer Politik. 

Die neu gewählte Europäische Kommission mit ihrer Präsidentin Ursula von der Leyen steht vor der Aufgabe, die strategische Autonomie der Union voranzutreiben. Dieses Leitmotiv prägt zahlreiche Politikbereiche, von Verteidigung und Technologie bis hin zu Außenpolitik. Es spiegelt sich auch im institutionellen Wandel der EU wider. So übernimmt etwa die Kommission zunehmend eine aktivere Rolle als Koordinatorin der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Auch im Europäischen Parlament hat sich vieles verändert. Nach den Wahlen zum Europäischen Parlament 2024 ist es deutlich nach rechts gerückt. Mit den “Patrioten für Europa” ist erstmals eine dezidiert EU-skeptische Fraktion zur drittstärksten Kraft aufgestiegen. Diese neuen Mehrheitsverhältnisse zeigen bereits Wirkung. Sie beeinflussen Abstimmungen, etwa wenn die Christdemokrat:innen der Europäischen Volkspartei gemeinsam mit rechten Fraktionen votieren - wie zuletzt bei der Lockerung des EU-Lieferkettengesetzes.

Das nun erschienene Jahrbuch der Europäischen Integration 2025 analysiert diese politischen, institutionellen und gesellschaftlichen Entwicklungen umfassend. Es beleuchtet zentrale Veränderungen in den EU-Institutionen sowie wichtige Politikfelder der europäischen Innen- und Außenpolitik. Der Betrachtungszeitraum reicht von Sommer 2024 bis Sommer 2025. Ergänzt wird der Band durch Beiträge zu den politischen Entwicklungen in den Mitgliedstaaten sowie zur Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik der EU.

Die 45. Ausgabe des Jahrbuchs führt die seit 1980 bestehende Chronik der europäischen Integration fort. Sie bietet damit eine unverzichtbare Quelle für eine langfristige und kritische Auseinandersetzung mit der EU und ihren Herausforderungen.

Weitere Informationen zum Jahrbuch finden Sie hier.

Das Jahrbuch ist als Printversion im Nomos-Shop, sowie als Onlineversion erhältlich.